27
Jan 10

Rösler antwortet auf die Methadonanfrage des Wilhelmshavener Bürgerportals

Quelle: Bürgerportal Wilhelmshaven – www.buerger-whv.de

Am 7. Januar schrieben wir Bundesgesundheitsminister Rösler [FDP] zur Bewältigung der Wilhelmshavener Methadonsubventitionskrise einen Brief. Für Ministeriumsverhältnissse antwortete er auch ohne Hinweis auf das Informations-Freiheits-Gesetz zügig.

Hier zunächst einmal seine Antwort:

“Probleme mit der Methadonsubstitution in Wilhelmshaven

Sehr geehrter Herr Hufenbach,
ich danke für Ihre Email vom 07. Januar 2010, indem Sie dem Bundesminister für Gesundheit, Herrn Dr. Philipp Rösler, über Problem e mit der Methadonsubstitution im Bereich der Kassenärztlichen Bereinigung Wilhelmshaven berichten. Ich wurde gebeten, Ihnen zu antworten.

Der Sicherstellungsauftrag einer Kassenärztlichen Bereinigung umfasst auch die ausreichender Versorgung mit vertragsärztlichen Leistungen bei der Substitutionsbehandlung der Drogenabhängigkeit gemäß den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses. Sollten Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Kassenärztliche Vereinigung ihrem Sicherstellungsauftrag nicht nachkommt, wäre es Aufgabe der zuständigen Aufsichtsbehörde, den Sachverhalt zu überprüfen. Das ist in diesem Fall das niedersächsische Sozialministerium. Das Bundesministerium für Gesundheit ist hierzu nicht befugt.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag

Dr. M. Riehl”

Das bringt die Methadonpatienten in Wilhelmshaven natürlich keinen deut weiter, d. h. jetzt müssen wir wieder an ein anderes Ministerium schreiben und der Vorgang, wer wie verantwortlich ist und vielleicht einmal zahlt zieht sich in die Länge.

Eigentlich hätte Minister Rösler das doch gleichzeitig mit unserem Anschreiben tun können.

14
Jan 10

Leserbrief zum Artikel „Methadon hält Betroffene in Abhängigkeit“

Quelle: Bürgerportal Wilhelmshaven – www.buerger-whv.de | Bettina Richter – Wilhelmshaven

Herr v. Teichmanns Äußerungen zur aktuellen Situation der Drogensubstitution können nicht unwidersprochen hingenommen werden. Er hält die Vergabe von Methadon für eine „Notlösung“, die Betroffenen müssten zu „völliger Abstinenz“ mittels eines „Stufenprogramms“ geführt werden, das sie innerhalb eines Jahres aus der Abhängigkeit herausführe.

Zum Weiterlesen hier klicken und auf das Bürgerportal wechseln!

09
Jan 10

Methadonbrief an Gesundheitsminister Rösler

Quelle: Bürgerportal Wilhelmshaven – www.buerger-whv.de

Offener Brief an das Bundesministerium für Gesundheit [BMG] zum Thema Weiterführung der Methadonsubstitution in Wilhelmshaven.

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Bundesminister für Gesundheit, Dr. Philipp Rösler, FDP [Bildquelle: bilderdienst.bundestag.de | photothek.net | Trutschel

Sehr geehrter Herr Rösler,

in Wilhelmshaven gibt es ein Problem mit der Methadonsubstitution, d. h. der Weiterversorgung, seitens der Kassenärztlichen Vereinigung Wilhelmshaven.

Am 6. Januar 2010 informierte die Bürgerinitiative für die Sicherstellung der Versorgung von Drogenkranken über den Sachstand.

Danach weigert sich die Kassenärztliche Vereinigung Wilhelmshaven weiterhin, die errechnet Summe von 61.000 Euro zur Verfügung zu stellen.

Die Bürgerinitiative berichtete am 6. Januar 2010, dass sich genügend Ärzte zur Weiterführung der Substitution bereitfinden würden, wenn eine externe Stelle [Schwerpunktpraxis] eingerichtet werden würde.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wäre nur die Versorgung der am Methadonprogramm Beteiligten als sogenannte “Take Home Patienten” gewährleistet. Alle Anwärter auf einen Platz im Methadonprogramm würden zukünftig nicht mit einbezogen werden können. More…

07
Jan 10

Bürgerinitiative tagte und informierte über den Sachstand

Quelle: Bürgerportal Wilhelmshaven – www.buerger-whv.de

Neben Bürgern und Betroffenen besuchten auch Ratsabgeordnete, die Wilhelmshavener Aidshilfe, Vertreter der Freien Wähler, der Linken und der Grünen die Veranstaltung der Bürgerinitiative für die Sicherstellung der Versorgung von Drogenkranken.

Die Kassenärztliche Vereinigung Wilhelmshaven lehnt die Substitution von Drogenabhängigen mit Methadon nach wie vor ab und nennt als Argument, dass sich keine Ärzte zur Verfügung stellen würden.

Laut Johann Janssen [Ratsabgeordneter der Linken in Wilhelmshaven und langjährig zuständig für die Methadonverabreichung] stünden aber zwei Ärzte sofort zur Verfügung und zwei weitere, wenn eine externe Vergabestelle [Schwerpunkpraxis] eingerichtet werden würde.

Die von Dr. Abelmann genannte Summe, die notwendig wäre, um den Stamm der z. Zt. am Methadonprogramm Beteiligten zu versorgen, beträgt seiner Rechnung nach 61.000 Euro pro Jahr. More…

03
Jan 10

Zahlreiches Erscheinen der Mitglieder des Rates!

Die Bürgerinitiative lädt alle Mitglieder des Rates zu dem Treffen am 06.01.2010 um 19:00 Uhr im Gemeindehaus der Banter Kirche (Werftstraße – Gebäude/linke Seite) ein. Um an diesen Termin zu erinnern, werden am Montag noch einmal Einladungen in den Fächern der Ratsmitglieder im Rathaus verteilt!

Gemeinsam zum Ziel!
Denn Wilhelmshaven braucht sofort eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung von Drogenkranken.